Auf Freilandflächen, im Gewächshaus und auf der Obstwiese des „Werkhof Beverstedt“ werden Gemüse, Kräuter und Obst erzeugt. An erster Stelle steht der Anbau heimischer Gemüsesorten. Zum vielfältigen Angebot gehören auch alte Gemüsesorten, die heute nur noch wenige kennen, z. B. Mairüben, Mangold und Ackerbohnen.

Ein Teil der eigenen Ernte wird im Hauswirtschaftsbereich des „Werkhof Beverstedt“ veredelt. Hier entstehen in „Handarbeit“ unter anderem Konfitüren, Gelees, Chutneys, Trockenobst und -kräuter.

Das Warenangebot des „Werkhof Beverstedt“ beinhaltet auch Artikel aus der eigenen Holz- und Metallwerkstatt. Handwerklich hergestellt werden Stallzubehör für die Pferdehaltung, Gartenmöbel und Dekorationsgegenstände. Auf Anfrage ist auch die Fertigung von Einzelstücken nach individuellen Kundenwünschen möglich.

 

Der „Werkhof Beverstedt“ übernimmt auch Auftragsarbeiten von anderen Einrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen, zum Beispiel:

  • Grünflächen- und Baumpflege
  • Anlage und Umbau von Hausgärten
  • Konfektionierung und Verpackung
 

Mit der Vergabe eines Auftrages an den „Werkhof Beverstedt können Unternehmen Abgaben verringern oder ganz vermeiden.
Unternehmen mit 20 oder mehr Arbeitsplätzen sind nach dem Sozialgesetzbuch verpflichtet, mindestens 5 % ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Beschäftigten  zu besetzen. Für jeden nicht besetzten Pflichtarbeitsplatz für schwerbehinderte Beschäftigte ist eine Ausgleichsabgabe zu zahlen. Diese kann bis zu 290 € je Platz und Jahr betragen.
Unternehmen, die Ausgleichsabgabe zahlen müssen und einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen einen Auftrag erteilen, können 50% des auf die Arbeitsleistung der WfbM entfallenden Rechnungsbetrages auf die Ausgleichsabgabe anrechnen.