Im Mittelpunkt des Angebotes des „Werkhof Beverstedt“ steht die berufliche Bildung. Ziel der beruflichen Bildung ist der Übergang in eine Erwerbstätigkeit innerhalb oder außerhalb des „Werkhof Beverstedt“.

Die berufliche Bildung findet in allen Arbeitsbereichen des „Werkhof Beverstedt“ statt. Zur Auswahl stehen die Berufsfelder:

•    Gärtnerei / Garten- und Landschaftsbau
•    Hauswirtschaft
•    Holz- und Metallverarbeitung
•    Handel

Je nach Bedarf wird die berufliche Bildung auch für andere Berufsfelder ermöglicht. Sie findet außerhalb des „Werkhof Beverstedt in Partnerunternehmen statt.

Welche Berufsfelder und Bildungsangebote zu den beruflichen Neigungen und Möglichkeiten der einzelnen Teilnehmenden passen, wird im Eingangsverfahren ermittelt. Das Eingangsverfahren dauert grundsätzlich drei Monate. Am Ende des Eingangsverfahrens wird ein individueller Eingliederungsplan erstellt. Der individuelle Eingliederungsplan ist die Grundlage für die anschließende berufliche Förderung.

Die berufliche Bildung besteht aus einem Grundkurs und ein Aufbaukurs. Sie dauert im Regelfall insgesamt 2 Jahre. Für jedes Berufsfeld beim „Werkhof Beverstedt“ ist ein eigener Bildungsrahmenplan vorgegeben. Die nach diesen Plänen zu vermittelnden Inhalte sind Bestandteile der Ausbildungsberufsbilder von staatlich anerkannten Ausbildungsberufen (zum Beispiel für den Ausbildungsberuf Gärtner/in in der Fachrichtung Gemüsebau).
Zur beruflichen Bildung gehört neben der fachpraktischen Unterweisung auch die Vermittlung fachtheoretischer Inhalte. Falls das Ziel der beruflichen Bildung ein Ausbildungsabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf ist, wird auch Berufsschulunterricht erteilt. Dieser findet entweder im „Werkhof Beverstedt“ oder in einer berufsbildenden Schule statt.